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Kanarienvögel (Vogel)

(Beispielfoto)

Aktuell befinden sich 15 Kanarienvögel in der Vermittlung

Ursprünglich vom Kanarengirlitz stammend, fanden die aufgeweckten und stimmbegabten Vögelchen Anfang des 15. Jahrhunderts als so genannte „Zuckervögelchen“ ihren Weg in die Adelshäuser. Aufgrund der steigenden Nachfrage begann man früh mit der Zucht und es entwickelten sich zahlreiche Rassen, die sich in ihrem Gesang, Farbschlägen und Gefiederstrukturen unterscheiden.
Besonders wegen dem schönen Gesang der männlichen Tiere erreichten die Kanarienvögel enorme Bekannt- und Beliebtheit. Das Gesangsschema, einige Töne und Rythmen werden, neben den genetischen Vorgaben, auch vom ganz individuellen Lernen beeinflusst. Von Mauser zu Mauser entwickeln sich die Jungtiere weiter, nehmen sich ausgewachsene Männchen zum Vorbild, ahmen nach und testen immer wieder Neues aus. Ein Leben lang wird weiter an der Melodie gefeilt und die klugen Tiere lassen sich selbst von fremden Geräuschen oder Liedern anderer Vögel inspirieren. Auch die Weibchen lassen ab und an von sich hören, jedoch fallen ihre Lieder deutlich kürzer und schmuckloser aus, als die der gesangsfreudigen Männchen.
Doch auch mit ihrer Optik können die kleinen, gefiederten Bewohner punkten. Vom klassischen „Kanariengelb“ über Orange- und Rottönen hin zu braunen oder mosaikfarbenen Tieren, haben die Zuchtorganisationen inzwischen über 400 Farbschläge anerkannt.

Hat man sich für die Haltung der goldigen Gesellen entschieden, ist die richtige Haltung entscheidend, um ein langes, glückliches und gesangsreiches Leben sicher zu stellen. Sind die richtigen Voraussetzungen gegeben, können die Tiere ein Alter von 10 bis 12 Jahren erreichen. Um ihr vielschichtiges Sozialverhalten ausleben zu können, ist die Haltung in einem Schwarm ab mindestens vier Tieren enorm wichtig. Auch die Vergesellschaftung mit anderen Vogelarten ist möglich, jedoch ersetzen auch diese keine artgleichen Partner. Eine große Freiflugvoliere in der Wohnung oder, mit entsprechendem Schutzraum, in der Außenhaltung ist genauso denkbar wie dauerhafter Freiflug in der Wohnung oder einem für die Vögel eingerichteten Raum. Eine ausführliche Beratung erfolgt durch die Tierpfleger.

Als Einrichtung empfehlen sich Naturäste als Sitzmöglichkeiten und verschiedene Verstecke in Form von Sträuchern oder sonstige blickgeschützte Bereiche. An den Naturästen und Gräsern wird zudem gerne ein wenig geknabbert und dient der Beschäftigung. Zudem eignen sie sich als guter Ausgleich, um Eintönigkeit zu vermeiden. Auch Wasser- und Sandschalen zum Baden sowie variierendes Futter und Spielsachen werden von den Vögelchen gerne angenommen.

Tierart
Vogel
Geboren
unbekannt
Geschlecht
Bitte auswählen
Charakter
aufgeschlossen, aufgeweckt, bewegungsfreudig
Kriterien
Pärchen, mag Artgenossen, Gruppenhaltung

Sie interessieren sich für Kanarienvögel?

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