Die hübsche Kiki ist als Tschechoslowakische Wolfhündin eine absolute Rarität und hat damit eine große Fanbase – leider wird die Rasse oft aus den falschen Gründen wertgeschätzt und eher auf ihre Optik reduziert, statt die bedeutsamen Charakterzüge zu bedenken. So trennt sich in der „Wolfhundewelt“ schnell Spreu von Weizen und Kiki kam bedauerlicherweise aus der schlechteren Hälfte. Mit einer Liste an Beißvorfällen mit weiteren Hunden im Gepäck ging es für Kiki nach der Beschlagnahmung durch ein Veterinäramt hin ins Tierheim, um von hier aus endlich die schöne Seite der Hundehaltung kennenlernen zu dürfen.
Dass Wolfhunde schlecht alleinebleiben können und kein Spielzeug oder Körbchen der Welt ihrer Langeweile standhalten kann, ist den meisten bereits bekannt. Auch Kiki ist am liebsten immer und überall mit dabei und zeigt klipp und klar, was sie an der Leine von anderen Hunden hält. Nun brauchen wir ein wenig Zeit, um Kiki mit all ihren Facetten kennenlernen zu dürfen und auch ihre medizinische Vorgeschichte aufzuarbeiten. Mit ihren zehn Jahren sind die ein oder anderen Wehwehchen leider keine Seltenheit mehr. Sobald es mehr zu berichten gibt, werden wir den Text entsprechend ergänzen. Bisher zeigt sie bereits die Ansätze von erwartbaren Thematiken.