Eduard teilte sein Schicksal mit vermutlich unzähligen weiteren Rennmäusen. Obwohl die Tiere unglaublich sozial sind ist eine Vergesellschaftung und das Bilden einer harmonischen Gruppe alles andere als einfach. Annäherungsversuche zwischen einzelnen Rennmäusen können wenige Tage bis hin zu mehreren Wochen in Anspruch nehmen und in manchen Fällen einiges an Fingerspitzengefühl erfordern. Sicherlich verstehen sich manche Partnertiere auch auf Anhieb gut, doch die Sorge vor anhaltenden Streitereien schreckt viele Rennmausbesitzer*innen ab, weshalb einige der possierlichen Tierchen ihr Leben alleine verbringen müssen. Doch: jeder Topf findet seinen Deckel! Wie auch beim Menschen spielt Charakter und Sympathie füreinander eine entscheidende Rolle.
Eduard ist zurzeit noch auf der Suche nach seinem Partner fürs Leben – vielleicht wartet er bereits bei Ihnen Zuhause?
Neben einem Artgenossen ist ausreichend Platz für den Bau ein gemeinsames Zuhause besonders wichtig. Ein Nagarium mit den Mindestmaßen von 120x50x60 bietet zwei Rennmäusen genügend Platz zum Rennen und Toben. Zur Einrichtung gehören auch viel Einstreu (mind. 30cm hoch) und verschiedene Baumaterialien, denn die Tierchen stecken viel Zeit und Mühe in ihre ausgeklügelten Tunnelsysteme. Eduard ist ein fleißiger Baummeister, er bringt ordentlich Leben in die Bude und lässt sich sehr gut beobachten. Der neugierige Kerl freut sich über alles Neue, dass es zu erkunden gibt und er wird sich sicherlich schnell an den engeren Kontakt zum Menschen gewöhnen.
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