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Pan (Hund)

Verträglichkeit mit Artgenossen: ja
Vermittlung zu Kindern: nein

Pan lebte bereits bei zwei Familien, bevor er bei uns im Tierheim abgegeben wurde. Die letzte Familie hatte ihn nicht sehr lange, denn es kam – wie schon bei den ersten Besitzern – zu einem Beißvorfall.
In dem hübschen Rüden kommen zwei Rassen zusammen, die ihre Charaktere nicht auf die beste Art und Weise vereinen: Die Verfressenheit des Labradors in Kombination mit der Sturheit des Chows.

Pan verteidigt Fressbares vor jedem, ganz egal ob Fremde oder Bezugspersonen. Zudem zeigt er, dass in seiner Vergangenheit vieles nicht gerade gut gelaufen ist. Was genau vorgefallen ist, wissen weder wir noch seine Abgeber. Vermutlich gab es in seiner frühen Jugend (er ist ja eigentlich noch ein „Baby“) keine korrekte Junghund-Sozialisierung. Wir sind uns jedoch sicher, dass es zwei wichtige Dinge nicht gab: Respekt und Regeln. Dies vor allem aber seitens der Besitzer.

Pan ist ein teilweise sehr unsicherer Hund, der oft mit dem Schlimmsten rechnet. Wir können uns vorstellen, dass er als kleiner Welpe nicht ernst genommen wurde. Denn wenn ein süßes weißes Wollknäuel knurrt, weil es nicht gekuschelt werden will, ist das schon recht putzig. Das Ende vom Lied ist: Pan bekommt Panik, wenn der Mensch aktiv wird. Er reagiert mit massivem Abwehrverhalten: Er steigt auf die Hinterbeine, schreit unfassbar laut und herzzerreißend und beißt um sich. Das Ganze ist allerdings schon besser geworden. Anfangs reichte es, wenn man auf ihn zu lief, später waren Anleinen, Streicheln oder Ähnliches problematisch. An Halsband, Geschirr oder Maulkorb anlegen war lange überhaupt nicht zu denken. Aktuell vermitteln wir ihm, dass Menschen auch toll sein können. Glücklicherweise ist er relativ begeisterungsfähig. Makertraining findet er super und hat sich von Beginn an gut darauf eingelassen. Mittlerweile kann er viel mehr zulassen. Aktives Streicheln seitens des Menschen wird nicht nur ertragen, sondern richtig genossen. Zwar findet er Menschen an sich nicht immer toll, aber er gibt bei der Kontaktaufnahme inzwischen eher die Zügel aus der Hand als zuvor.

Pan braucht Besitzer, die unsere Bemühungen fortführen und ihm zeigen, wie toll ein vernünftiges Zusammenleben mit dem Menschen sein kann. Hier ist aber trotz aller Liebe und Vorsicht darauf zu achten, dass sich beide Seiten korrekt benehmen. Pan benötigt jetzt Konsequenz und Verbindlichkeit. Wenn er zu Personen käme, die seine Regeln akzeptieren, aber für ihn keine aufstellen, würde dies dem kleinen Dickkopf langfristig nicht guttun.

Tierart
Hund
Geboren
04/2020
Rasse
Chow-Chow-Labrador-Mix
Geschlecht
Männlich
Charakter
arbeitsfreudig, aufgeweckt, dickköpfig, neigt zu Übersprungshandlungen
Kriterien
Hundeerfahrung nötig, mag Artgenossen, mag keine Kinder

Sie interessieren sich für Pan?

Setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung! Gerne auch telefonisch unter 06021/89260.