| Kater Heinrich - genannt Peterle |
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Heinrich
kam als Findling zu uns. Trotz dem, dass er gesundheitlich sehr schwer
angeschlagen war, konnte er immer noch schnurren. Heinrich ist nun über die Regenbogenbrücke gegangen. Mach`s gut, Heinrich! |
| Hallo Ihr Lieben vom Tierheim Aschaffenburg, als ich auf Eurer Seite das Peterle – Ihr nanntet ihn Heinrich – sah, da war ich sehr froh, dass ich Ihn auf diese Art und Weise wieder sah! Bin aber sehr erschrocken, als ich las, dass er nicht mehr "da" ist... Ich erzähle Euch ein wenig von ihm: Er gehörte der Bauernfamilie in Aschaffenburg-Schweinheim. Peterle/Heinrich kam täglich zu uns, um seine Streicheleinheiten zu bekommen und von uns gefüttert zu werden. Wir fragten damals die Bauerfamilie um Erlaubnis. Da er jedoch so krank war, hatten sie nichts dagegen. (vermute es so) Peterle/Heinrich wollte am liebsten zu uns ins Haus/Wohnung. Leider konnte ich bzw. auch meine Mutter es nicht zulassen, da ich selber 2 Katzen habe und Angst hatte, dass er sie womöglich anstecken würde. Was er wohl dennoch getan hat. Denn meine beiden niesen und husten nun auch schon... Mal weniger mal schlimmer dann wieder gar nicht... Das geht schon seit über einem Jahr so, seitdem Peterle/Heinrich bei uns im Garten/auf der Terrasse war. Meine Mutter und ich fütterten ihn mit der Hand, da er zuletzt nicht mehr alleine essen konnte. Vor allem keine Bröckchen mehr. Und weil er es sonst alles wieder herausgewürgt hätte, da er ja gar keine Zähne mehr hatte. Die Flohbisse und sonstiges, was seine Haut reizte, das konnten wir gut behandeln. Seine Nase eiterte sehr und er nieste und keuchte teilweise. Durch unsere Pflege ging es ihm nach einiger Zeit wieder viel besser. Auch die Bisswunden, die ihm immer wieder von neuem hinter den Ohren zugefügt wurden – von den Nachbarskatzen in der Umgebung – gingen allmählich auch wieder weg. Doch leider sind so viele Katzen hier in der Umgebung wohl neidisch auf ihn gewesen, dass er und nicht sie selbst hier Futter und Streicheleinheiten bekamen… So fügten sie ihm immer wieder neue Bisswunden zu… Umso mehr bemühten wir uns, dass er geschmust und gestreichelt wurde, was er regelrecht genoss. Er bedankte sich mit schnurren und liebevollem Miauen bei uns und suchte immer wieder unsere Nähe. Doch nach einigen Monaten bemerkten wir, dass er sich immer schlechter fühlte. Also nahmen wir eine große Blumenschale und legten eine Decke hinein und legten einen großen Sonnenschirm darüber, dass er vor Sonne, Wind und Regen geschützt war. Anfangs wollte er so was ja gar nicht. Da ging er viel lieber auf "Brautschau" :-) Oder streunte umher. Doch als es ihm wirklich schlechter ging, da war er mehr als dankbar dafür. Er schlief fast nur noch auf diesem Platz oder sonnte sich auf der Fensterbank unserer Terrasse oder auf der Wiese oder auf der Gartenbank. Er wusste immer ganz genau, wann wir nach Hause kamen und schon stand er auf der „Matte“. Schlaues Katerchen eben. Mir kommen gerade die Tränen, wenn ich nur daran denke, dass er nicht mehr unter uns weilt. Aber es beruhigt meine Mutter und mich dennoch sehr, dass er es nun überstanden hat und er in seinen letzten Stunden doch noch ein „zu Hause“ fand. Er war mehrere Monate – ich glaube sogar ein ganzes Jahr (oder länger?) unser liebster Freund und Gefährte. Wir werden ihn niemals vergessen! Vielen Dank, dass ihr Euch um ihn gekümmert habt und ihm eine letzte Ruhestätte gewährt habt. Es grüßt Euch herzlichst Jeannette + Henriette Baumbach PS: Ich hänge Euch mal einige Bilder mit an, damit ihr sehen könnt, dass er es wirklich war, von dem ich Euch gerade berichtete ;-) Ich denke, dass es Euch interessieren wird. Nochmals vielen Dank dass ihr für ihn da gewesen seid in seinen letzten Stunden und Minuten! |
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